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Alexander Hohenthal wurde am 14.5.1969 als jüngstes Kind einer aus der Bukowina stammenden altösterreichischen Familie im steirischen Bruck/Mur geboren. Schon im Alter von 5 Jahre fiel er durch seine musikalische Begabung auf, erhielt ersten Violinunterricht bei Ferdinand Reiter in der städtischen Musikschule und trat bereits im selben Jahr öffentlich auf.


Noch im Schulalter begann er seine Studien am Salzburger Mozarteum, zunächst bei Prof. Roczek. Wichtigster Lehrer war Ruggiero Ricci, bei dem er 1992 sein Konzertdiplom mit Auszeichnung absolvierte. Weitere bedeutende Mentoren fand er in Lukas Hagen, Ivry Gitlis und Sandor Vegh.


Alexander Hohenthal erspielte verschiedene Preise bei internationalen Wettbewerben, wie zum Beispiel in Salzburg, Tokyo und Köln. Es folgen Auftritte bei der Salzburger Mozartwoche, Gidon Kremers Kammermusikfestival Lockenhaus, in London, Berlin und Washington, im Wiener Konzerthaus und Musikverein, bei den Salzburger Pfingstfestspielen 1999 und - an der Seite von Nigel Kennedy - beim Eröffnungskonzert von Santa Cecilia in Rom.


Als Kammermusiker konzertierte er mit dem Wiener Streichsextett, dem Zehetmair-Quartett, Lukas und Veronika Hagen sowie mit Cordelia Höfer, Paul Gulda und Howard Shelley.


Seine solistische Tätigkeit (u.a. mit dem Symphonieorchester von Flandern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Mozarteum Orchester, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester sowie der Camerata Salzburg) führte ihn mit Dirigenten wie Fabrice Bollon, Michael Gielen, Fabio Luisi, Giovanni Antonini und Sir Roger Norrington zusammen.


Darüber hinaus pflegt Hohenthal das anspruchvolle Repertoire für Solo-Violine und findet damit begeisterten Zuspruch bei Fachwelt, Publikum und Kritik.




[Stand: Mai 2005]
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© Beer 2005